Nach einer kurzen Pause geht es weiter – und dann folgen sieben Tage und Nächte am Stück bis nach Olbia. Eine dieser Strecken, in denen Zeit und Raum anfangen, sich anders anzufühlen. In Olbia treffen wir Alex, einen der Söhne des Voreigners. Ein besonderer Moment, weil plötzlich Geschichten, Vergangenheit und Gegenwart zusammenkommen. Gemeinsam segeln wir in eine ruhige Bucht, lassen den Abend ausklingen und merken, wie viel von diesem Schiff auch aus den Menschen besteht, die es geprägt haben.
Ventotene – soziale Netzwerke, analog und digital
Von Sardinien geht es weiter über Palmarola nach Ponza, wo uns 55 Knoten Wind im Hafen einmal kurz daran erinnern, wer hier eigentlich das Sagen hat. Wir lösen uns aus der Situation, warten draußen ab und finden später Schutz in einer ruhigeren Bucht. Am nächsten Tag erreichen wir Ventotene – eine Insel, die klein ist, aber sofort Nähe schafft. Wir schicken Kosy als Botschafterin voraus, gewissermaßen zur Kontaktaufnahme. Und sie macht ihren Job hervorragend. Während sie die ersten sozialen Brücken schlägt, übernimmt Elias den digitalen Teil der Mission: Auf der Suche nach ihr lernt er gefühlt die halbe Insel kennen – inklusive sämtlicher relevanter WhatsApp-Gruppen.
Sollte Ventotene irgendwann eine präzise Einwohnerzählung brauchen: Elias wäre vorbereitet.


